Wissen · Bienenprodukte

Wabenhonig und Scheibenhonig — Honig in der ursprünglichsten Form

Honig direkt aus der Wachswabe — mit allen Pollen, Enzymen und sekundären Inhaltsstoffen, die im Wachs eingeschlossen sind und sich nicht herausschleudern lassen.

Was ist Wabenhonig?

Wabenhonig ist Honig in seiner ursprünglichsten Form: noch in der Wachswabe, wie ihn die Bienen ablegen und mit einem hauchdünnen Wachsdeckel verschließen. Im Gegensatz zu geschleudertem Honig wird Wabenhonig nicht aus dem Wachs gelöst — Sie bekommen die komplette Wabe samt Inhalt.

Scheibenhonig ist eine ähnliche Variante: ein Stück Honigwabe in einem Glas oder Karton, oft auf einer Wabenhalterung präsentiert.

Was Wabenhonig besonders macht

Im Wachs der Wabe sind Pollen, Enzyme und sekundäre Inhaltsstoffe eingeschlossen, die beim Schleudern normalerweise im Wachs zurückbleiben. Wer Wabenhonig isst, bekommt diese Bestandteile mit.

Naturheilkundler aus Westeuropa weisen seit Jahrzehnten darauf hin, dass Wabenhonig durch das Kauen — bei dem auch Wachs- und Pollenanteile in den Mund-Rachen-Raum gelangen — eine andere Wirkung entfaltet als reiner Tafelhonig. In der traditionellen Anwendung wird Wabenhonig unter anderem bei Heuschnupfen und ähnlichen saisonalen Allergien empfohlen, da der Pollenanteil im Honig aus genau jenen Pflanzen stammt, gegen die viele Allergiker reagieren.

So isst man Wabenhonig richtig

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    Mit einem Esslöffel ein Stück der Wabe ausstechen — der Honig fließt aus den geöffneten Zellen.

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    In den Mund nehmen und langsam kauen, bis der Honig vollständig herausgelöst ist.

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    Wenn das Wachs geschmacklos geworden ist, können Sie es aus dem Mund nehmen oder schlucken — beides ist unbedenklich. Bienenwachs ist verdaulich und wird naturheilkundlich sogar geschätzt.

Eine traditionelle Empfehlung: 2× täglich 1 Esslöffel Wabenhonig, etwa als 2–3-wöchige Kur.

Wichtiger Hinweis

Wabenhonig ist ein Lebensmittel, kein Heilmittel. Die hier beschriebenen traditionellen Anwendungen sind keine medizinischen Heilversprechen. Bei chronischen Allergien oder gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Säuglinge unter einem Jahr dürfen keinen Honig erhalten (Säuglings- Botulismus-Risiko).

Wabenhonig probieren?

Wabenhonig und Scheibenhonig führen wir saisonabhängig im Sortiment — Verfügbarkeit ist jedes Jahr unterschiedlich, weil die Bienen entsprechende Wabenrahmen erst ausbauen müssen.

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